Reise nach New York und Kolumbien vom 3. August - 6. September 2012

Sonntag, 19. August 2012

Salento (17.-20.8.)

Wieder einmal ist die Nacht zuende, bevor sie überhaupt wirklich angefangen hat. Nachdem noch bis gut nach Mitternacht der Presslufthammer in der Straße direkt vor dem Hotel wummerte und auch die Probenstunde des vielstimmigen, allerdings beim Treffen der Töne nicht allzu sicheren Jugendchors Aguardiente Bendito vor der Haustür auf dem Parque de los Periodistas erst nach Anrücken eines Mannschaftswagens der Polizei die Zusammenkunft für beendet erklärt wurde ist es bereits weit nach ein Uhr als ich Licht und Blog samt Netbook ausmache und in die Dunkelheit starre. Das Konzert geht im familiären Rahmen weiter, doch pünktlich kurz vor´m Klingeln des Weckers schlafe ich unnötigerweise doch noch ein. Das Handy pfeift uns um 3:05 fröhlich einen, und so quäle ich mich aus dem einigermaßen warmen Bett hinaus in das eisige Zimmer. Schnell Katzenwäsche und die letzten Dinge in die Reisetaschen und dann kommt auch schon das Taxi zum Flughafen. Der Fahrer, der sich gut katholisch an jeder Kirche dreimal bekreuzigt, will uns übervorteilen, faselt was von Festpreis und Nachtzuschlag, doch ein kurzes Gespräch und die Ankündigung, Namen und Lizenznummer zu notieren, relativiert den "Kostenvoranschlag". Na also, geht doch. Am Flughafen ist noch nicht viel los und so sind wir unsere XXL-Reisetaschen (allerdings noch gut im Gewichtslimit) gleich los und ebenso flott kommen wir durch die Sicherheitskontrolle. Der Kreislauf schreit förmlich nach Koffein (und im Falle meines Vaters auch nach fester Nahrung). Ein Tinto (starker schwarzer Kaffee) und ein Kuchen und dann sinken wir in die Sessel am Gate der "Sala Regional". Es fällt trotz des vorangegangen Dopings stellenweise schwer, wachzubleiben. Endlich beginnt das Boarding, per Bus geht´s zum kleinen Hüpfer, der uns in weniger als 30 Minuten nach Armenia, ins kolumbianische Kaffee-Dreieck (Eje Cafetero) bringt. Hier werden auf kleinem Raum über 50 % des kolumbianischen Kaffees produziert - und das ist im Fall von Kolumbien eine ganze Menge! Auf dem Flug bin ich in ein Gespräch mit meinem Nachbarn vertieft und so bekomme ich kaum etwas anderes mit.

Typische Landschaft im Eje Cafetero: Kaffeeplantagen und Bananenpflanzen, Bambushaine und hübsche, ordentliche Fincas
Buenos días Armenia!
Nach der Landung in Armenia dauert es ein bißchen, bis das Gepäck kommt, doch schließlich ist es vollzählig und ehe wir uns versehen sitzen wir in einem Taxi und sind bald darauf am Busbahnhof von Armenia. Dort kaufe ich schon mal die Tickets nach Medellín für die Weiterfahrt am Montag. Und dann sitzen wir im Kleinbus nach Salento. Kekse sorgen für den nötigen Energieschub, um noch durchzuhalten.

 
Es dauert kurvige 50 Minuten bis wir am Etappenziel ankommen und von dort noch einmal ein paar Minuten bis zur Posada del Café, wo ich bereits letztes Jahr gewohnt und mich unglaublich wohl gefühlt habe. Nachdem wir uns für ein Zimmer entschieden haben brauchen wir alle dringend eine Regenerationsphase. 



Doch am frühen Nachmittag verlassen wir dann die Posada und suchen als erstes ein Kaffee mit starkem Kaffee. Es dauert ein bißchen, aber schließlich werden wir fündig. In der typischen Pinte steht eine alte Kaffeemaschine, die entfernt an einen übergroßen Samowar erinnert. Kuchen oder süßes Gebäck zum Kaffee gibt es leider nicht, aber da mein Vater Hunger hat kauft er sich käsehaltiges Schmalzgebäck und süßt es mit ordentlich Zucker, den ich für den vorzüglichen und starken Kaffee nicht brauche. Das kommt sicher nicht alle Tage vor, aber mein Vater versichert uns ungläubig dreinschauenden, dass das so wie Krapfen ohne Füllung schmeckt. Na dann...


Nach dem Kaffee kehren die Lebensgeister langsam wieder zurück und so bummeln wir durch das sehr überschaubare Zentrum des kleinen bunten Ortes. Salento liegt auf 1900 Metern und ist ein Musterbeispiel für die farbenfrohe Architektur der Paisas, wie der hier lebende, sehr europäisch aussehende Menschenschlag heißt. Je länger wir bummeln, desto besser geht es uns allen. Salento wäre auch viel zu schön, als dass man seine Zeit hier einfach verschlafen könnte! Hier findet man neben Wochenendausflüglern auch noch authentisches Dorfleben. Viele Männer tragen die typische Kleidung bestehend aus Poncho (gerne auch zusammengelegt über die Schulter geworfen), Hut und häufig Gummistiefel. Was die Männer wohl über die Touristen und das, was in ihrem Städtchen vorgeht so denken?

Unser Domizil - die familiäre und gemütliche Posada del Café











Die Willys-Jeeps sind ein integraler Bestandteil des hiesigen ÖPNVs und bieten bis zu 16 Passagieren "bequem" Platz








In Kolumbien kann man wirklich an jeder Ecke telefonieren, auch ohne Handy und Telefonzellen

Nach Fotosafari und Besuch diverser Kunsthandwerksläden kehren wir kurz in die Posada zurück und ich freue mich sehr die Besitzerin María Elena wieder zu sehen. Ihr scheint es ebenso zu gehen. Urlaub wie bei Freunden! Der immer stärker einsetzende Hunger treibt uns wieder vor die Tür. María Elena empfiehlt uns ein kleines schnuckeliges Restaurant gleich um die Ecke (aber hier ist sowieso kaum etwas wirklich weiter weg). Meine Mutter genießt Auberginen mit Parmesan und ich verzichte auf die Forelle, für die die Region berühmt ist und lasse mir genau wie mein Vater leckere Spaghetti Pomodoro schmecken. Die Portionen sind gewohnt üppig. An eine verlockend aussehende Schokoladentorte als Nachtisch ist nicht zu denken und so belassen wir es bei einer Tasse vorzüglichen Tintos. Zum Abschluss noch ein kurzer Verdauungsspaziergang bevor wir uns dann in unsere Kojen zurückziehen und fest zudecken.

Die Nacht schlafen wir alle gut, was sicher weniger an den Betten und mehr an unserem Schlafdefizit liegt. Kurz zurechtgemacht und dann zum leckeren Frühstück: gutes (endlich mal nicht süßes) Brot, Omelett mit Käse, eine Obstschale, Banane und so weiter. Und dazu mal wieder richtig guter Kaffee. Wenn nicht hier, wo dann könnte man fragen, doch guter Kaffee ist in einer Kaffeenation keine Selbstverständlichkeit. Davon konnte ich mich in Costa Rica mehrfach überzeugen. Hier aber gibt es eine Kaffeetradition und es wird längst nicht mehr der Ausschuss der Produktion im Land konsumiert. Wir überlegen uns dann das Programm für morgen.


Für heute steht es bereits fest - es geht in das 12 Kilometer entfernte Ende des Cocoratals. Nirgendwo sonst wachsen so viele Wachspalmen wie hier. Die bis zu 55 Meter hohe Wachspalme ist nicht nur die höchste Palme der Welt, sondern auch die in den größten Höhen vorkommende. Sie wächst bis auf über 3000 Meter. María Elena bestellt uns einen eigenen Willys, der uns auf einer steilen, unbefestigten Straße bis zur Finca La Montaña auf 2860 Metern Höhe bringt. Die gleiche Straße laufen wir dann knapp 5 1/2 Kilometer hinab ins Tal, vorbei an unbeschreiblich schönen Landschaften mitten im heute mal nicht dem Namen entsprechenden Nebelwald und unzähligen Wachspalmen. Die heißen übrigens so, weil aus ihren geraspelten Stämmen Wachs für Kerzen gemacht wurde. Heute wäre dies eine Straftat. Gleich an der Finca sehen wir Kolibris und schauen ihnen eine Zeit lang zu.

Finca La Montaña




Jeder Meter in Richtung Tal ist ein Vergnügen für die Sinne - jeder Perspektivenwechsel, das ständige Spiel von Licht und Schatten. Man kann nicht genug davon bekommen. Die vielen Grüntöne und die hügelige Landschaft beruhigen und sorgen für eine nicht enden wollende Produktion von Endorphinen (und Fotos...!). Ich bin mir wohl bewusst, dass die nun folgenden Bilder sich teilweise ähnlich sehen (oder zumindest einen sehr ähnlichen Inhalt haben), aber vielleicht haben die Perspektivenwechsel auf die Leser dieses Blogs eine ähnliche Wirkung wie auf uns diese wunderschöne Wanderung. Nicht umsonst gilt das Valle de Cocora als einer der Höhepunkte einer jeden Kolumbienreise (und nicht von ungefähr wollte ich unbedingt wieder hin). Obwohl ich das Tal ja schon vom letzten Jahr kenne langweile ich mich keine Spur. Ganz im Gegenteil - die Stimmung ist durch das ganz andere Wetter eine ganz andere.





















Ein öffentlicher Willys-Jeep bringt uns nach Ende der Wanderung zurück nach Salento. In der Posada wird erst einmal geduscht und sich stadtfein gemacht. 


 Da Wochenende ist, sind die Straßen heute bedeutend voller als gestern. Aber wir sind früh dran und finden spielend Platz in einem Restaurant in einem windschiefen Anbau an eine Kunsthandwerkspassage. Heute gibt es für meine Mom und mich endlich die sehnlichst erwartete Trucha (Forelle), und zwar in einer leckeren Knoblauchsauce (al ajillo), während mein Dad auf Fleisch (Carne asada) ausweicht. Dazu, wie könnte es anders sein, gibt es auch heute ein gutes Club Colombia. Es folgt ein weiterer Bummel entlang der Calle Real und auf dem Platz, dem Parque Bolívar. Und dann schauen wir Bilder auf dem Netbook und als alle ins Bett gehen schreibe ich den Blog. Es ist bereits gut nach eins als ich schließlich fertig bin. Gut, dass wir morgen nicht so früh aufstehen müssen.

Und nach dem Aufstehen erwartet uns wieder ein leckeres Frühstück im Patio der Posada - heute mit frischem Lulosaft. Mmmmhhh! Und als Dreingabe können wir die Kolibris in den Bäumen beobachten. Was mehr kann man sich von einem guten Frühstück wünschen?!


Endlich mal kein süßes Brot!

Blick vom Frühstückstisch auf den Patio


Nach einem gemächlichen Start in den (heute sehr sonnigen) Tag lasse ich mir den Weg zur Kaffeefinca von Don Elías beschreiben und kurz darauf ziehen wir los. Zuerst durchqueren wir den ganzen Ort und dann geht es weiter hinab ins Tal auf einer ungeteerten Landstraße, schätzungsweise 5 Kilometer bis zum malerisch in den von Kaffeesträuchern und allerlei anderer exotischer Flora bewachsenen Hügeln liegenden Weiler Palestina. Es kommen uns nur wenige Menschen und noch weniger Autos entgegen. Die Sonne brennt mittlerweile vom blauen Himmel. Wir gehen gemächlich und erreichen schließlich doch die Finca von Don Elías, einem sehr drahtigen und rüstigen 75-jährigen Kaffeebauern.




"Es fährt ein Jeep nach Nirgendwo..."










Don Elías nimmt uns mit seinem ausgeprägten Charakter und dem schelmischen Blick sofort für sich ein.  Was für eine Ausstrahlung dieser Mann hat! Er erklärt uns alles über den Anbau, die Ernte und die Verarbeitung von Kaffee - natürlich "live" auf seiner 2 Hektar großen Finca. Interessanter kann ein Besuch einer Kaffeefarm nicht sein - und selbstverständlich dürfen wir Don Elías´ Kaffee auch an Ort und Stelle verkosten. Er schmeckt wunderbar - stark und aromatisch, ohne sauer oder gar bitter zu schmecken. Natürlich kaufen wir ihm auch noch ein Päckchen seines Kaffees ab, reden noch ein bißchen bis er sich den nächsten Besuchern widmen muss. Wir warten noch ein paar Minuten bis der von Don Elías für uns bestellte Willys-Jeep aus Salento ankommt und dann rumpeln wir die sehr staubige Piste zurück "nach Hause".


Der trotz seiner 75 Jahre schelmisch-jungenhaft wirkende Don Elías erinnert uns stark an einen ehemaligen Lehrer von mir.



Die rote Kirsche ist Arabica, die gelbe die "Variedad Colombiana" - beide sind geschmacklich und in der Güte identisch


Neben Kaffee wachsen diverse andere Dinge auf Don Elías´ kleiner Finca


Bananenstauden beschatten die Kaffeesträucher und sorgen für ein feuchteres Mikroklima

Don Elías erklärt sehr anschaulich und mitreißend. Und immer "interaktiv"

Mein Vater geht in die Lehre - Pensionärsdasein adiós!

An der Plaza klopfen wir den gröbsten Staub aus den Klamotten und nach erfolgreichem Geldzapfen lassen wir uns durch die proppenvolle Calle Real zum Hotel schieben. Nach einem kurzen Plausch mit María Elena und ihrer Schwester gehen wir im Restaurant La Alegra Kaffee trinken (hatten ja schon lange keinen mehr) und guten Kuchen essen. Schmeckt beides hervorragend, aber wir werden von diversen Bienen ein wenig genervt.

Feiertagswochenende in Salento, einem sonst eigentlich beschaulichen kleinen Ort...

Temperamentvolle Seniorenkombo - spektakulär!



Von li.: Torta de Chocolate, Torta de Naranja und Torta Citrus, dazu hervorragender Kaffee aus der Gegend im La Alegra
Nach dem üppigen Kuchen brauchen wir dringend etwas Bewegung und so schlendern wir wieder wie tausende andere auch durch die engen und vollen Gassen und suchen noch in den Läden nach diesem und jenem und finden es auch. Im gleichen Maße wie die Gassen voller werden, wird auch das Nachmittagslicht toller - zusammen mit dem Farbenspiel aus leuchtend blauem und schwarzem Himmel kann man sich kaum satt sehen.



Der Gipfel des sehr selten sichtbaren 5200 Meter hohen Vulkans Nevado de Tolima



Weil das Licht gar so schön ist, beschließe ich doch noch schnell die 200 Stufen zum Aussichtshügel Alto de la Cruz hochzuspurten und ein paar Bilder von Ort und Bergen zu machen. Die sportliche Anstrengung hat sich gelohnt.
Blick auf Salento vom Aussichtshügel Alto de la Cruz


Währenddessen entspannen meine Eltern im offenen "Wohnzimmer" der Posada. Als ich zurückkomme erkläre ich einer deutschen Familie auf Bitte von María Elena noch, was sie im Cocoratal erwartet, aber dann wird es wirklich allerhöchste Zeit zum Restauraunt "El Portal de Cocora" zu marschieren, denn von dem etwas außerhalb auf einer Anhöhe liegenden Restaurant eröffnet sich ein fantastischer Blick auf das Cocoratal und in einer halben Stunde wird es dunkel!


Noch schnell Geld und Taschenlampe eingepackt und dann spazieren wir los - erst eine steile Straße hinab, dann ebenso steil wieder rauf und ein paar Fotos später sind wir schon da. Der Blick auf das Tal ist wunderschön. Die Abendsonne beleuchtet die Berge und lässt sie in verschiedensten Farben erstrahlen. Was für ein schöner Abschied von diesem schönen Stückchen Erde!

Das tolle Restaurant El Portal de Cocora





Es wird romantisch...! ;-)



Irgendwann wird es dunkel und wir haben Zeit unser Bier und das hervorragende Essen zu genießen. Für meine Mutter un mich gibt es Forelle in Knoblauch-Zitronen-Öl und für meinen Vater gegrilltes Schweinefilet. Satt und zufrieden wollen wir uns schon auf den Heimweg machen, als hinter uns alle Lichter ausgehen. Die Besitzerin sperrt hinter uns zu und bietet uns an, uns gleich mit in den Ort zu nehmen. Den Service nutzen wir gerne!


Zuhause schauen wir Fotos auf dem Netbook, schreiben noch Postkarten auf dem ipad und dann wird zusammengepackt, denn schließlich geht es morgen in aller Frühe (7:50) zuerst mit dem Colectivo nach Pereira und von dort weiter in die zweitgrößte Metropole des Landes, das ehemals verrufene Medellín. Nach dem Packen schreibe ich wie meistens noch bis spät in die Nacht am Blog (wobei vor allem das Auswählen der Bilder viel Zeit verschlingt). Um kurz vor 2 mache ich dann aber auch das Licht aus und lasse mich von meinem Vater "sanft" in den Schlaf sägen. Ein dreifach Hoch dem Erfinder der Ohrenstöpsel!

Pünktlich um sechs pfeift der Handywecker. In aller Windeseile packen wir noch den übrigen Kleingruscht weg, machen uns fertig und dann frühstücken wir ein letztes Mal im Patio der Posada. Der Abschied von María Elena ist überaus herzlich, das Drücken und Umarmen nimmt kein Ende. Aber es wird Zeit, denn es fahren nur wenige Busse nach Pereira und wir müssen unbedingt einen Platz bekommen. So stehen wir dann einige Minuten mit allen unseren Sachen auf der Plaza und warten auf den Bus, der dann auch auftaucht. Der Bus füllt sich schnell mit Touristen und deren Gepäck. Dann fahren wir los und keine Stunde später sind wir am Busbahnhof in Pereira. Wir müssen noch bis 10:15 warten, dann fährt unser "Super Emperador Expreso" nonstop nach Medellín. Auf der Toilette des Busbahnhofs muss ich wieder an mein Erlebnis vor ziemlich genau einem Jahr am gleichen Örtchen denken. Die spiegelnden Fliesen geben nämlich ziemlich genau wieder, was sich in den Klokabinen so abspielt, und das kann manchmal etwas überraschend sein. Naja, vor einer längeren Busfahrt muss eben so mancher Trieb abgebaut werden ;-).

Die Busfahrt ist eine wahre Berg- und Talfahrt. Stundenlang quält sich der Bus steile nicht enden wollende Hänge hinauf, nur um gleich darauf wieder bergab zu kurven. Die vielen Rennradfahrer, die sich diese Tortur antun beeindrucken mich wirklich - viele von ihnen sind eher ältere Semester. Die "faule" Jugend hängt sich stattdessen lieber mit ihren Rädern an die Anhänger der Trucks und lässt sich hochziehen. Nach knapp 5 Stunden erreichen wir den großen Busterminal Sur von Medellín - und keinen Moment zu früh, denn ich muss mittlerweile dringend wo hin...

Aus dem Bus
Mit dem Taxi kommen wir schnell ans Hotel, das wirklich hübsch ist und in einem angenehmen Viertel liegt. Unser stylisches Zimmer hat sogar ein großes Jacuzzi mitten im Zimmer, der abends sicher noch eingeweiht wird. Aber vorher gibt es eine Ruhepause und dann essen.




Blick von meinem Bett zum Jacuzzi...ich freu mich schon auf später!
Unweit des Hotels gibt es viele Restaurants und ein kleiner Italiener namens "Opera" bekommt den Zuschlag. Die Pizza ist auch wirklich lecker und das Bier dazu schmeckt auch. Es ist schön mal wieder draußen zu essen, denn es ist angenehm mild. Nach dem Bummel und einem kleinen Bummel geht es zurück ins Hotel. Während ich blogge freuen sich meine Eltern über das Jacuzzi, aber jetzt bin ich an der Reihe - und daher MUY BUENAS NOCHES





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