Wieder pfeift mein Handy penetrant und viel zu früh - das unmissverständliche Zeichen den Tag zu beginnen. Und wer würde es wagen, sich dem Handy zu widersetzen? Wir jedenfalls nicht, also quälen und schälen wir uns nacheinander aus den bequemen Betten (selten so gut geschlafen!) und besuchen wieder den Starbucks um die Ecke und stärken uns für das heute - bei den Temperaturen sicher wieder sehr schweißtreibende Programm: Wir fahren mit der U-Bahn, der Subway, rüber nach Brooklyn. Erst einmal verlaufen wir uns ein bißchen und finden uns unversehens in einem wenig anheimelnden Viertel heruntergekommener Wohntürme samt dazugehöriger Bewohner. Dabei wollten wir doch ins idyllische Brooklyn Heights. Nach ein paar Blicken auf die Straßenkarte und Hilfestellungen dadurch angelockter hilfreicher Geister (wer hat eigentlich in die Welt gesetzt, dass New Yorker so unfreundlich seien - der kann jedenfalls noch nicht in Deutschland gewesen sein...) finden wir uns unversehens wirklich inmitten des fast schon kleinstädtisch-gemütlich wirkenden Stadtteils wieder. Baumgesäumte, ruhige Straßen, kleine Läden, einladend wirkende Häuser. Und das alles mit Blick auf die Skyline Manhattans auf der anderen Seite des East River! Am liebsten würde ich sofort eine Wohnung suchen, aber der Blick in die Schaufenster der Immobilienmakler bringt mich schnell wieder davon ab... dagegen wirkt München wie ein absolutes Schnäppchen!
Aber wir sind nicht nur nach Brooklyn, um durch Brooklyn Heights zu lustwandeln - nein, es steht ein nahezu unmenschliches Sportprogramm auf dem Plan, die Überquerung der (einschließlich der Auf- und Abgänge) über 2 Kilometer langen Brooklyn Bridge. Und das in der prallen Sonne bei gut über 30 Grad und gefühlten 150% Luftfeuchtigkeit. Aber wir wagen das Unternehmen und bereuen es keinesfalls! Die Blicke, die Atmosphäre... absolut jeden Tropfen vergossenen Schweißes wert!
Auf der anderen Seite des East River finden wir uns im gigantomanischen Civic Center wieder, wo wir uns erst mal wieder der Flüssigkeitszufuhr im Schatten widmen, bevor wir dann die paar Schritte nach Chinatown und Little Italy weitergehen. Vor allem Chinatown ist wirklich eine andere Welt und man könnte leicht vergessen, wo man sich gerade befindet.
Von Little Italy hingegen ist außer einer Unzahl von Restaurants nicht viel übrig geblieben.Wir bummeln die am Wochenende verkehrsberuhigte Straße entlang, doch irgendwann siegt der Wunsch nach Schatten und so ziehen wir weiter ins größte Kaufhaus der Welt, Macy´s.
Wir bummeln ein bißchen, doch bei den Preisen erlahmt jede Kauflust schnell. Also setzen wir uns in den Kaufhaus-McDonald´s und erholen uns ein bißchen. Den Rest des Abends verbringen wir wieder bei Bill´s Burger im Rockefeller Center und dann heißt es wieder Licht aus und Akkus aufladen!
Wir bummeln ein bißchen, doch bei den Preisen erlahmt jede Kauflust schnell. Also setzen wir uns in den Kaufhaus-McDonald´s und erholen uns ein bißchen. Den Rest des Abends verbringen wir wieder bei Bill´s Burger im Rockefeller Center und dann heißt es wieder Licht aus und Akkus aufladen!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen