Die Nacht ist früh zu Ende – oder
sagen wir´s positiver: heute haben wir besonders viel vom Tag. Um 3:30 klingelt
der Wecker. Nicht gerade erfrischt quäle ich mich nach 1 ½ Stunden Schlaf aus
dem soo bequemen Bett (und nie war es bequemer als gerade jetzt!). In aller
Eile packen wir den Rest zusammen und machen uns reisefertig. Unten wartet
schon Gerardo mit frischem Kaffee auf uns! Zur Sicherheit stehen auch 3
Taschenlampen hergerichtet auf dem Tisch, denn in der Nacht hat es heftig
geregnet und gewittert. Das ist ein weiteres Beispiel für den zuvorkommenden
und herzlich-familiären Service, den die beiden mit ihren Angestellten im Hotel
Bioma bieten! Da fällt der Abschied noch schwerer. Früher als erwartet hupt es
um Punkt 4 vor der Tür (zum Klopfen hätte man ja aussteigen müssen). Der Fahrer
hievt unsere Taschen auf die Ladefläche eines anderen Chevy Pick-Ups, verzurrt
die Plane darüber und dann geht es auch schon los. Diesmal sind wir nur zu
dritt, dafür ist der Wagen deutlich unbequemer und vorne bläst mich die
Klimaanlage voll an. Gott sei Dank habe ich wieder meine Fleecejacke dabei, die
ich sofort anziehe und den Reißverschluß bis unter die Nase zu ziehe. Die Fahrt
bis zum Fähranleger geht flott und schweigsam. Die Fähre kommt auch dieses Mal
deutlich verspätet, dabei sollte sie ja von dort ihre erste Fahrt des Tages
starten… Mit ca. 1 ½ Stunden Verspätung legen wir ab. Die Fahrt geht schweigsam,
unbequem und eiskalt-zugig weiter. Auf mein demonstratives Anziehen der
Fleecejacke reagiert der Fahrer überhaupt nicht. Und der Fahrstil lässt
vermuten, dass es den Führerschein als Dreingabe zu einem 10er-Pack Arepas
(hier aus irgendwelchem Grund sehr populäre Maisfladen) gab. Es ruckelt, die
Überholmanöver sind – euphemistisch ausgedrückt – gewagt und Sicherheitsabstand
ist was für Weicheier! Bremse und Hupe funktionieren wirklich (und Gott sei
Dank) bestens. Wir sind froh, als nach 8 Stunden endlich der Flughafen von
Cartagena erreicht ist.
Der Weitertransport auf die Isla Barú (die gar keine
echte Insel ist, dazu aber gleich mehr) ist organisatorisch zwar ein wenig
chaotisch, aber trotzdem sitzen wir noch vor 13 Uhr im Bus der
Hotelgesellschaft Decameron – unterwegs zu unserer ersten Pauschaltouri-All-Inclusive-Erfahrung. Der Transfer dauert knapp 90
Minuten und führt vorbei an der Altstadt Cartagenas, Industriegebiete und
schließlich in einer einfachen Fähre über den von Sklavenhand im 17.
Jahrhundert geschaffenen Canal del Dique, einem Verbindungskanal vom Río
Magdalena zum Meer. Auf der anderen Seite des Kanals beginnt die Isla Barú, die
damit keine natürliche Insel ist und ziemlich einmalig für eine Insel sowohl
von Süß- (bzw. Brack-) als auch von Meerwasser umspült wird. Kurze Zeit später
erreichen wir unser Domizil für die nächsten 2 ½ Tage – das Royal Decameron
Isla Barú Beach Resort. Ein so langer Name braucht auch ein entsprechend großes
Hotel und das Royal Decameron enttäuscht hier nicht. 360 Zimmer in 9 Modulen,
alle mit Meer- oder Lagunenblick, verteilt auf eine Anlage mit Gott weiß wie
vielen Hektar. Eine ganz schöne Umstellung von den bisherigen Hotels mit ihrem
intim-persönlichen Charme. Nachdem wir am Parkplatz von einem Leguan begrüßt
werden, erfolgt die schnelle
Registrierung, dazu wird ein pappsüßer, leicht künstlich schmeckender
Willkommensdrink gereicht und das gelbe All-Inclusive Band befestigt. Oje, was
haben wir uns nur dabei gedacht?!?
Bezug der Zimmer ist erst ab 15
Uhr und so haben wir noch über eine Stunde Zeit fürs Mittagsbuffet, das
zugegebenermaßen ziemlich gut ist. Das Hotel ist durchaus schön angelegt, aber
die schiere Größe lässt trotz des hübsch bepflanzten Geländes kein so richtiges
Flair aufkommen. Aber wir sind sicher auch besonders skeptisch. Als wir dann
die Schlange zur Zimmervergabe absolviert haben und schließlich im ein gutes
Stück entfernten Módulo 6, 2. Stock ankommen, sind wir recht zufrieden mit dem
Zimmer – es ist groß, hell, hat Balkon mit Meerblick und ist (Mängel im Detail
einmal nicht überbewertet) ansprechend. Die paar Tage kann man sicher
aushalten. Irgendwann haben wir (sprich mein Dad) auch den Dreh raus, dass die
Zimmertür auch beim Öffnen der Balkontür geschlossen bleibt.
| Moment der Entspannung nach kurzer Nacht |
| Der Plan der Anlage muss genauestens studiert werden |
| Im Folgenden der schöne Blick vom Balkon auf die berühmte Playa Blanca |
| Und der Blick vom Zimmereingang |
Den Rest des Nachmittags machen
wir nicht mehr allzu viel, schauen nur ein wenig in der Anlage herum (in
Campersprache heißt das: mal über den Platz gehen). Der Strand ist ganz hübsch
– weißer Sand, Kokospalmen und –pälmchen, türkisfarbenes bis smaragdgrünes
ruhiges Meer in Badewannentemperatur, aber für Strandspaziergänge ist er dann
doch recht kurz. Direkt hinter den Palmen beginnen die Mangroven und sorgen für
den typischen Geruch nach faulen Eiern. Ein Steg führt 100m durch den
Mangrovenwald bis zur Lagune auf der anderen Seite. Auf´s Baden verzichten wir
für heute und schlendern stattdessen weiter.
| Lobby |
| "Unser" Pool - fast wie aus dem Reisekatalog! |
| Am Strand |
| Und direkt hinter dem Strand beginnen die Mangroven |
Die Anlage ist wirklich sehr
weitläufig. Irgendwo auf diesem Spaziergang werden wir von zwei jungen
Deutschen, nennen wir sie mal Ronny und Mandy, angesprochen. Die eigentlich
versierten All-Inclusiveler sind ein wenig verloren in Kolumbien und haben sich
schon gefreut, noch andere Deutsche gehört zu haben. Sie freuen sich gar nicht,
als sie hören, dass wir quasi schon wieder auf dem Sprung sind. Kein Mensch
hier versteht Deutsch. Echt blöd!... Sie verstehen auch nicht, dass Kolumbien so
einen schlechten Ruf hat. Sie fühlen sich im Land überall total sicher (also
auf den Flughäfen von Bogotá und Cartagena und auf dem 90-minütigen
Bustransfer…). Bei jedem Treffen geben die zwei derartige Weisheiten von sich –
es fällt zum Teil sehr schwer nix zu sagen… wohl beruflich bedingt!
Das Abendessen ist wieder Buffet
und wieder recht gut und abwechslungsreich. Danach geht´s auf einen Absacker an
die Bar, aber die Cocktails schmecken furchtbar. Irgendwas haben wir
All-Inclusive-Greenhorns wohl falsch gemacht!? Also bleiben wir halt bei
cerveza – da kann man nix falsch machen. Den Abend beschließen wir dann bei
einem Gläschen Wasser auf dem Zimmer.
Den nächsten Tag gibt es schon
wieder Essen – und zwar vom ziemlich reichhaltigen Frühstücksbuffet. Danach
schreibe ich einige Zeit an meinem Blog (was wegen der erratischen, dafür aber
sauteuren Internetverbindung alles andere als einfach ist) und meine Eltern
loungen im und am Pool. Ich möchte sowieso das Zimmer (bzw. die Klonähe) nicht
verlassen, denn das ist heute nicht nur psychologisch wichtig. Komisch, die
letzten Wochen hätte ich tagelang ohne Toilette ausgehalten, aber genug davon.
Nachmittags (Mittagessen lasse ich aus gegebenem Anlass ausfallen) gehen wir
dann ins Meer und plantschen ewig lange im sehr angenehm temperierten, klaren
Meer bis um 18:00 das Baywatch-Pendant alle aus dem Wasser pfeift. Nebenbei
probieren wir zwei Cocktails. Einer schmeckt wie Listerine und der andere wie
Kaugummi mit Amarenakirsche… Griff ins Klo!
Nach den Restaurierungsarbeiten
ist es schon wieder Zeit für´s Essen. All inclusive scheint wirklich nur aus
faul am Pool oder Meer rumhängen (am besten mit alkoholischen Drinks, völlig
egal wie mies die schmecken) und essen zu bestehen. Mein Horrorurlaub – und
meinen beiden Mitreisenden geht es da ganz genauso. Weil Kolumbianer keine
Minute ohne Beschallung auskommen (egal ob am Strand, am Pool oder im
Restaurant), spielt auch heute Abend wieder eine Liveband beim Essen. Eine
Unterhaltung ist so zwar nicht möglich, aber immerhin ist die Musik ziemlich
gut. Nach dem Essen wollen wir es noch einmal an der Bar probieren. Es muss
doch was Genießbares geben. Wir verzichten auf Cocktails und gehen auf
einfacheres: Caipis für meine Mom und mich und Cuba Libre für meinen Dad. Und
siehe da, es klappt. Nicht nur, dass die Drinks ordentlich schmecken, sie haben
auch ganz schön Bumms… Vielleicht einen Tick weniger sicher als gestern machen
wir uns auf den langen Heimweg und fallen dann bald ins Bett, weil das Internet
mal wieder nicht funktioniert und ich uns daher nicht für den Flug nach Bogotá
einchecken kann.
| Die obligatorische musikalische Untermalung - wir sind ja schließlich in Kolumbien - ist richtig gut |
Auch der nächste Tag beginnt mit
einem (viel zu) ausgiebigen Frühstück im Pauschaltouristen-Paradies.
| Unzählige dieser frechen Vögel stürzen sich auf alles Essbare, das ohne Aufsicht bleibt - und wenn es gar nix gibt, dann bleiben immer noch die Früchte der Palmen |
Danach
blogge ich noch, checke uns ein und dann geht es an den Pool.
| Bei der Arbeit |
Das Wasser ist
wirklich richtig warm. Ein paar Grad weniger wären auch okay. Die Sonnen- und
Wasserfreuden werden allerdings leider bald getrübt, denn beim Umzug von einer
Sonnenliege auf eine schattigere bleibt (von uns) unbemerkt die kleine Digicam
meiner Eltern zurück. Und als das Fehlen der Kamera auffällt, ist von der
Kamera leider nichts mehr zu sehen. Die Stimmung geht weit in den Keller – 5
Wochen Reisen in Kolumbien und ausgerechnet hier im Retortenort dann das. Ich
melde den Verlust und mache die Diebstahlsanzeige. Der Security-Mensch fordert
uns immer wieder auf, doch im Zimmer zu suchen. Ich versuche ihm – vergeblich –
klar zu machen, dass ja schon Fotos am Pool gemacht wurden und niemand zurück
ins Zimmer gegangen ist, die Kamera also folglich nicht alleine zurück ins
Zimmer zurückgekehrt sein kann, um vielleicht aus der heißen Sonne zu
verschwinden. Es muss wohl an mir liegen, aber für alle Mitarbeiter bei
Decameron war das keine logische Schlußfolgerung. Als dann die Anzeige erstellt
ist, verzieht sich jeder in ein Eck und die Wege kreuzen sich erst für den Weg
zum Mittagessen wieder. Hunger haben wir eigentlich alle nicht, aber wenn man
mal ans Büffet kommt, verselbständigt sich die Angelegenheit. Ordentlich
gefüllt schreibe ich weiter an meinem Blog und gehe dann am späteren Nachmittag
mit meinem Vater an den Strand. In der Zwischenzeit hat sich das Hotel samt
seiner Anlagen deutlich gefüllt. Wir finden aber trotzdem noch ein Plätzchen im
Meer – zwischen den Stehpartys der kolumbianischen Großfamilien. Es ist nämlich
eine Eigenart, dass kaum jemand schwimmt, sondern dass man einen Kreis bildet
und miteinander palavert. Viele dieser Gesellschaftsmenschen fallen durch große
Strohhüte auf – manchmal glaubt man fast, das Tragen dieser Hüte wäre
obligatorisch… Das Wasser ist schön warm, ganz ruhig und klar und die türkis-
bis smaragdgrüne Farbe erinnert daran, dass wir uns in der Karibik befinden.
Wir dümpeln lange im Wasser und bilden sozusagen nach kolumbianischen Vorbild
eine Kleinstgruppe. Pünktlich um 6 pfeift Mr. Baywatch uns energisch aus dem
Wasser. Na gut, dann gehen wir eben hoch und duschen. Wir müssen uns ja heute
besonders gut stylen, denn heute essen wir nicht mit den Plebs im
Buffetrestaurant, sondern dinieren fürstlich im A la carte-Restaurant „La Pesca
del Día“ – also „Fang des Tages“, seines Zeichens das Fischrestaurant der
Anlage. Daneben gibt es noch ein asiatisches und ein italienisches, die wir
aber beide nicht mehr ausprobieren können.
Das Restaurant am Strand (mit
Blick auf und in direkter Hörweite der heute stattfindenden Beach Party) ist
klein und offen – was aber bei den heutigen Temperaturen nicht unbedingt ein
Vorteil sein muss. Das Personal ist sehr freundlich und meist aufmerksam, wohl
der größte Vorteil des intimen Restaurants und das Essen ist wirklich lecker:
Fischfilet (Róbalo) mit Ceviche de Camarones (Ceviche aus Garnelen) und
Yucca-Kroketten. Zum Nachtisch dann noch Pie de Coco oder Flan de Caramel.
Obwohl wir sicher nicht über die Strenge geschlagen haben sind wir pappsatt als
wir das Restaurant in Richtung Strand verlassen.
Wir schauen noch ein bißchen
bei der Beachparty zu, spazieren zum Steg durch die Mangroven und dann hoch ins
Hauptgebäude zur Bar – Caipi und Cuba Libre Time. Es ist noch immer schwül und
sehr warm und so beschließen wir, das nächtliche Schwitzen zu beenden und
stattdessen unsere Kältekammer aufzusuchen.
| Unser Gebäude "Módulo 6" |
Nach einer leidlich guten Nacht –
ich habe das erste Mal von der Schule geträumt und gleich tut mein Rücken
weh…also alles Einbildung ;-) – stehe ich heute morgen wie gerädert auf und
bald darauf sitzen wir schon wieder im Großraumrestaurant und frühstücken
besonders ausgiebig, denn heute bekommen wir ja kein Mittagessen mehr – denn
wie heißt es auf gut Augschburgerisch: ´zahlt isch ´zahlt! Im Anschluss gehe
ich in die Lobby und will a) die Kopie der Diebstahlsanzeige und b) uns für den
morgigen Heimflug einchecken. Beides wird ein wenig von „Mandy“ und „Ronny“
gestört, die mir erzählen, dass irgendjemand K.O.-Tropfen in ihre Drinks
gemischt hat, denn die letzten 3 hat er alleine getrunken und dann ging es ihm
ganz mies, er konnte kaum mehr gehen und sprechen und hat sich die Seele aus
dem Leib gekotzt. Meine Vermutung, es könnte evtl. an der Unmengen von
Cocktails in Verbindung mit der Sonne gelegen haben, halten die beiden für sehr
unwahrscheinlich. Ist auch ziemlich abwegig, zugegeben. Da dann doch eher
K.O.-Tropfen im Drink in der All Inclusive-Anlage! Irgendwann sind wir –
unterbrochen von mehreren Gesprächen mit der Hotelsecurity zum einen
eingecheckt und zum anderen auch mit einer Kopie der Anzeige ausgestattet.
Zufrieden eile ich zum Zimmer, reiße mir (erst dort) die Klamotten vom Körper,
ziehe die Badehose an und marschiere eilig zum Strand – Abschiedsbad in der
heute noch ruhiger vor sich hin schwappenden Karibik. Heute tummeln sich
zwischen den Gruppen auch einige große bunte Fische. Mist, ausgerechnet heute
habe ich auf die Kamera verzichtet. Nach ein paar Minuten gehe ich dann zurück
zu Pool Nr.3 (unserem Stammpool), wo bereits mein Dad auf mich wartet. Wir
plantschen noch ein wenig, dann tauschen wir unsere Handtücher gegen die
Karten, machen uns reisefertig und dann geht´s zum Checkout in die Lobby.
Bis
der Transferbus fährt machen wir noch Gebrauch von den schicken gelben
Plastikbändchen und genehmigen uns reichlich abgestandene aber dafür kalte Cola
Light und lesen den Blog.
Pünktlich um 12:20 sitzen wir in
unserem Bus, das Gepäck kommt auch kurz darauf und in Windeseile sind wir
unterwegs. Auf der Fahrt können wir noch letzte Blicke auf die herrliche
Altstadt von Cartagena werfen, aber um 13:45 sind wir dann am Flughafen und
kurz darauf bereits eingecheckt für den Flug ins kalte Bogotá.
Immerhin bringt unsere Abreise auch den Himmel zum Weinen, denn es regnet immer wieder. Die ganzen Wochen hatten wir wieder Glück mit dem Wetter – von unserem einzigen Regentag in Nuquí abgesehen nur trocken und meist sonnig. Mehr kann man wirklich nicht verlangen! Wir verlassen Cartagena pünktlichst und kommen ebenso pünktlich im verstörend kühlen Bogotá an.
Das Gepäck ist bald vollständig und so sitzen wir im Taxi zum Hotel. Der Taxifahrer hatte ein etwas schnell laufendes Taxameter, doch mittlerweile fällt mir sowas auf. Als ich es anspreche reagiert er ertappt, faselt was von Benzinpreisen und dass es im Vergleich zu Europa hier ja billig sei. Am Ziel angekommen fragt er mich, was ich denn bisher immer so gezahlt hätte und macht mir dann einen günstigeren Preis. Problem erledigt. In der Casa Platypus werden wir überaus herzlich und mit Umarmung begrüßt. Nach kurzem Gespräch gehen wir ins Zimmer und ziehen uns winterfest an. Ich drucke dann die Bordkarten. Langsam meldet sich auch der All-Inclusive-geweitete Magen und so gehen wir in ein Restaurant gleich um die Ecke, das sehr nett aussieht, aber auch ganz schön "nette" Preise hat. Egal, wir bleiben und bestellen Hühnchencurry (Dad), Lasagne Bolognese (Mom) und Lasagne mit Hähnchen und Champignonsauce (der, der noch übrig ist). Das Essen ist sehr lecker und bildet so denn würdigen Abschluss. Zurück im Hotel packen wir unsere Taschen, wiegen mit der Tchibo-Gepäckwaage - alles (noch) im grünen Bereich und dann blogge ich fertig. Morgen klingelt der Wecker dann um 5:45 und so eine Stunde später müssen wir dann auch schon wieder zum Flughafen. Hoffentlich hat es bis dahin aufgehört zu regnen - oder soll das die Einstimmung auf Deutschland sein?
| Auf der Fähre über den Canal del Dique, der Barú vom Festland trennt |
Immerhin bringt unsere Abreise auch den Himmel zum Weinen, denn es regnet immer wieder. Die ganzen Wochen hatten wir wieder Glück mit dem Wetter – von unserem einzigen Regentag in Nuquí abgesehen nur trocken und meist sonnig. Mehr kann man wirklich nicht verlangen! Wir verlassen Cartagena pünktlichst und kommen ebenso pünktlich im verstörend kühlen Bogotá an.
| Abflug in Cartagena |
PS: Liebe Leo, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag aus Kolumbien von uns Dreien!
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